Aktuelles

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Abendvortrag an der HfbK Dresden

Hoffentlich habt ihr noch nicht komplett die Nase voll von Online-Angeboten, denn am 7.12. könnt ihr ab 19 Uhr via Zoom einen Vortrag von unserer Mitarbeiterin Friederike Berger über Margarete Junge, der ersten Professorin der heutigen Hochschule für Bildende Künste Dresden.

Den Link und die Infos dazu findet ihr hier.

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++ digital ++ Workshop: Regelschmerzen sind normal? Die Gender Data Gap in der Frauen*gesundheit

Die britische Psychologin und Autorin Robyn Stein DeLuca sagte 2017 in einem Interview: „Wir Frauen haben das Konzept zu sehr verinnerlicht, dass der weibliche Körper fehlerhaft ist.“ Schmerzen vor und während der Menstruation? Das gilt in unserer Gesellschaft als gegeben, sodass sie kaum Anlass für den Besuch einer gynäkologischen Praxis sind. Wenn doch, berichten viele Patientinnen* von nicht hilfreichen bis demütigenden Erfahrungen.  Wenn genauer untersucht wird, erfolgt selten eine umfassende Aufklärung. Dabei können Menstruationsbeschwerden unterschiedliche Gründe haben − und behandelbar sein. Aber Erkrankungen, die mit Schmerzen assoziiert werden, wie PCOS und Endometriose, sind schlecht erforscht und bis zur Diagnose kann es dauern. Und dann? Auch nach einer Diagnose bleibt es schwierig, denn die Daten- und Studienlage ist schlecht. Das Phänomen hat bereits einen Namen: Gender Data Gap (Geschlechter-Datenlücke).

Das Frauenstadtarchiv Dresden lädt ein, gemeinsam mit Anne Dschietzig (FMGZ MEDEA e.V.) und Kathrin Weinel (Endometriose Dialog e.V.) über diese Datenlücke zu sprechen − anhand von Beispielen aus der Frauen*gesundheit und konkret zu Regelschmerzen. Wir wollen proaktiv fragen: Wie können wir trotz alledem Hilfe bekommen? Und was können wir selber tun, um verlässliche Informationen zu finden und uns selbst zu helfen?

Ort und Zeit:

Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung werden wir den Workshop digital anbieten − daher bitten wir um Anmeldung! Alle Infos und den Zugangslink erhaltet ihr per E-Mail.

Sa 11.12.2021 14−17 Uhr

Das Angebot ist kostenlos!

Kontakt:

Email:    frauenstadtarchiv@frauenbildungshaus-dresden.de

Telefon: 0351 31 38 83 90

++ verschoben ++ Frauen*stadtarchiv veranstaltet Workshop mit Frauen* mit Abtreibungserfahrung

Am 06. Juni 1971 bezichtigten sich 374 Frauen* im Magazin „Stern“ selbst, abgetrieben und sich damit laut § 218 des StGB strafbar gemacht zu haben. Auch wenn es in den Folgejahren Gesetzesreformen gab, verhindern die Paragrafen 218 und 219a noch heute, 50 Jahre nach der „Stern“-Kampagne, eine wirkliche Selbstbestimmung der betroffenen Frauen* über ihre Körper. Ärzt*innen dürfen nicht öffentlich über den Ablauf einer Abtreibung informieren, ohne sich der „Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft“ schuldig zu machen. In unserem Nachbarland Polen sind seit vergangenen Herbst Abtreibung de facto vollständig kriminalisiert.

Im Rahmen unseres aktuellen Projekts „HERRschaft: Macht: Körper. Feministische Perspektiven“ untersuchen wir die gesellschaftliche Erwartungshaltung an Frauen*, denn weiblich* gelesene Menschen wachsen innerhalb einer Omnipräsenz gesellschaftlich normierter Körpervorstellungen auf, die ihnen suggerieren, wie sie zu sein und was sie mit ihrem Körper zu tun haben. Wer sich nicht daran hält, wird an den sozialen Rand gedrängt. Bereits eine oder gar mehrere Schwangerschaften abgebrochen zu haben, gehört definitiv zu den tabuisierten und ausgrenzenden Erfahrungen im Leben einer Frau*.

Unser Workshop: §218 StGB in Geschichte(n) und Gegenwart. Eine (kreative) Auseinandersetzung

Deshalb wollen wir dich zu unseren Workshops einladen, um mit uns gemeinsam wertfrei über Abtreibungserfahrungen zu sprechen, diese künstlerisch aufzuarbeiten und anhand unseres Archivbestandes zu schauen, wie und ob sich diese Erfahrungen von Frauen* geändert haben. Jegliche Erfahrungen zählen – egal ob du dich für oder gegen einen Abbruch entschieden hast oder aus anderen Gründen involviert bist, etwa als in dem Bereich arbeitende Person.

Hast du Lust, deine Erlebnisse mit uns zu teilen? Hast du noch Fragen? Melde dich bei uns! Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen.

Ort und Zeit:

Im Moment planen wir eine Präsenzveranstaltung bei uns in der Oskarstraße 1, bei Bedarf ist aber eine Verlegung ins Digitale möglich. Wichtig: Bitte nur mit Anmeldung!

Sa 30.10.2021 14−17 Uhr

So 28.11.2021 14−17 Uhr Verschoben ins erste Quartal 2022 – wir werden zeitnah den Ersatztermin bekannt geben!

Kontakt:

Email:    Sarah Thomas:        thomas@frauenstadtarchiv.de

              Friederike Berger:    berger@frauenstadtarchiv.de

Telefon: 0351 31 38 83 90

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Frauen*stadtarchiv plant Workshop mit Frauen* mit Abtreibungserfahrung

Am 06. Juni 1971 bezichtigten sich 374 Frauen* im Magazin „Stern“ selbst, abgetrieben und sich damit laut § 218 des StGB strafbar gemacht zu haben. Auch wenn es in den Folgejahren Gesetzesreformen gab, verhindern die Paragrafen 218 und 219a noch heute, 50 Jahre nach der „Stern“-Kampagne, eine wirkliche Selbstbestimmung der betroffenen Frauen* über ihre Körper. Ärzt*innen dürfen nicht öffentlich über den Ablauf einer Abtreibung informieren, ohne sich der „Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft“ schuldig zu machen. In unserem Nachbarland Polen sind seit vergangenen Herbst Abtreibung de facto vollständig kriminalisiert.

Im Rahmen unseres aktuellen Projekts „HERRschaft: Macht: Körper. Feministische Perspektiven“ untersuchen wir die gesellschaftliche Erwartungshaltung an Frauen*, denn weiblich* gelesene Menschen wachsen innerhalb einer Omnipräsenz gesellschaftlich normierter Körpervorstellungen auf, die ihnen suggerieren, wie sie zu sein und was sie mit ihrem Körper zu tun haben. Wer sich nicht daran hält, wird an den sozialen Rand gedrängt. Bereits eine oder gar mehrere Schwangerschaften abgebrochen zu haben, gehört definitiv zu den tabuisierten und ausgrenzenden Erfahrungen im Leben einer Frau*.

Unser Workshop

Deshalb wollen wir dich zu unseren Workshops einladen, um mit uns gemeinsam wertfrei über Abtreibungserfahrungen zu sprechen, diese künstlerisch aufzuarbeiten und anhand unseres Archivbestandes zu schauen, wie und ob sich diese Erfahrungen von Frauen* geändert haben. Jegliche Erfahrungen zählen – egal ob du dich für oder gegen einen Abbruch entschieden hast oder aus anderen Gründen involviert bist, etwa als in dem Bereich arbeitende Person.

Hast du Lust, deine Erlebnisse mit uns zu teilen? Hast du noch Fragen? Melde dich bei uns! Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen.

Ort und Zeit:

Im Moment planen wir eine Präsenzveranstaltung bei uns in der Oskarstraße 1, bei Bedarf ist aber eine Verlegung ins Digitale möglich. Wichtig: Bitte nur mit Anmeldung!

Sa 30.10.2021 14−17 Uhr

So 28.11.2021 14−17 Uhr

Kontakt:

Email:    Sarah Thomas:        thomas@frauenstadtarchiv.de

              Friederike Berger:    berger@frauenstadtarchiv.de

Telefon: 0351 31 38 83 90


Tag der Frauen*archive

Zum Tag der Frauen*archive am 11.05. haben wir etwas Neues gewagt und uns mal selbst vor die Kamera getraut. Hier könnt ihr sehen, wer wir sind und was wir wollen.


Das FSA ist neu besetzt

Das Frauenstadtarchiv Dresden ist seit April endlich wieder besetzt! Friederike Berger und Sarah Thomas freuen sich auf die kommende Zeit im FSA und haben bereits mit dem neuen Projekt „HERRschaft: Macht: Körper. Feministische Perspektiven“ angefangen. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Abschiedsgruß der FSA-Mitarbeiterinnen*

Liebe Freund*innen und Unterstützer*innen des FSA, zum Ende des Jahres verabschieden sich Sarah Thomas, Melanie Pißner, Neko Panteleeva und Maren Jung aus dem Frauenstadtarchiv Dresden. Wir bedanken uns sehr für die schöne gemeinsame Zeit und hoffen, dass sich alsbald ein tolles neues Team findet, das Lust hat, das FSA mit eigenen Projekten und Ideen weiterzuentwickeln. Dafür wünschen wir euch allen miteinander viel Kraft, Freude und Kampfgeist!

Hier noch ein kleiner letzter Videogruß: www.youtube.com/watch?v=hgVLm07I-8U

Lasst es krachen und Patria(r)Ciao!


Unsere neueste Publikation ist online!

Robert-Havemann-Gesellschaft / Leo Tesch. Rechte vorbehalten – Freier Zugang

Fortschritt vs. Tradition: Patriarchat und weibliche* Selbstbestimmung in der DDR.

Die Gleichstellungs-Politik der DDR sollte es Frauen* ermöglichen, finanzielle Unabhängigkeit und vollwertige gesellschaftliche Teilhabe zu erlangen. Sie war im internationalen Vergleich fortschrittlich und fokussierte massiv die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familie – für Frauen. Denn zugleich wurden traditionelle Rollenvorstellungen und geschlechtliche Hierarchien nicht in gleicher Weise thematisiert und dekonstruiert: Frauen erhielten zwar größere Chancen, bewegten sich jedoch auch im sozialistischen Staat stets innerhalb einer patriarchalen Logik.
Der Text beleuchtet das Spannungsfeld aus DDR-“Frauenpolitik” und dem Fehlen einer sozialen Gleichstellung der Geschlechter. Im Fokus der Publikation stehen subjektive Erfahrungen von Zeitzeuginnen* (aus einem wissenschaftlichen Projekt des FSA) und deren Ansichten über Gleichberechtigung, Möglichkeiten und patriarchale Erscheinungen im sozialistischen Staat.

Lücke

PATRIA(R)CIAO oder spielend das Patriarchat bekämpfen

Spielend das Patriarchat bekämpfen? Das ist seit heute möglich mit dem druckfrischen Kartenspiel PATRIA(R)CIAO. Das Spiel beruht auf einem Zeitzeuginnen*-Projekt des Frauenstadtarchivs Dresden, für das verschiedene Generationen von Frauen* zu ihren ganz alltäglichen und häufig unsichtbaren patriarchalen Erfahrungen und Gegenstrategien in der DDR, Wende- und Nachwendezeit befragt wurden. Während des Spiels begeben sich die Mitspielenden in die Rolle der Zeitzeuginnen* und bekommen mittels der präsentierten Zitate und den dazu erdachten Aktionen nicht nur ein Gespür für die Wirkungsmacht und Funktionsweise des Patriarchats, sondern bekämpfen den sexistischen Normalzustand. Der performative Charakter des Spiels ermöglicht es den Mitspielenden zudem, einer geschlechtergerechten Gesellschaft auch in der Realität ein Stück weit näher zu kommen.

Ihr könnt dabei helfen, den Kampf gegen das Patriarchat dorthin zu tragen, wo er normalerweise nicht gekämpft wird: Ins Wohnzimmer. Darum holt euch einige Exemplare des Spiels – gern auch gegen eine kleine Spende – und schenkt es euren Nachbar*innen oder spielt es mit Freund*innen und Bekannten!

Spieler*innen, 3 – 4 // Dauer: ca. 25 – 50 Minuten // Spendenempfehlung: 5,00 – 7,00 Euro // Spendenkonto DE08 8509 0000 2704 4110 17

Abholorte:
lesensart Buchhandlung, Lannerstraße 5, 01219 Dresden, Mo – Fr: 10 – 14 Uhr | 14.30 – 18.30 Uhr
Ecke Nord, Frühlingstraße 22, 01099 Dresden, Mo – Sa: 8 – 20.30 Uhr
Bio7 Biospätladen & Imbiss, Rudolfstraße 7, 01097 Dresden, Mo – So: 16 – 1 Uhr
ReckenEcke, Louisenstr. 70b / Martin-Luther-Str. 24, 01099 Dresden, Mo – Fr: 12 – 19 Uhr

Falls es euch nicht möglich sein sollte, das Spiel an einem der genannten Orte abzuholen, könnt ihr es auch gern postalisch bei uns bestellen. Schreibt uns dafür einfach eine Mail an: frauenstadtarchiv@frauenbildungshaus-dresden.de

WICHTIGES UPDATE: Wir sind grad etwas überwältigt von der großen Anzahl an Bestellungen und sind dankbar den Vertrieb über Black Mosquito organisieren zu können. Da könnt ihr eine zweite Auflage Ende Januar/Anfang Februar bestellen: https://black-mosquito.org/de/patria-r-ciao-das-spiel-zur-kreativen-zerstorung-des-patriarchats.html

Platzhalter

Kundgebung: Haushalt 2021/22: Euer Ernst? Unser Einwand
am 13.10.20 14-17 Uhr // Haupteingang Rathaus, Dr.-Külz-Ring 19

Der neue Dresdner Haushalt wurde vorgestellt und es soll in den sozialen Bereichen teilweise massiv gekürzt werden. Wir nehmen diese Kürzungen nicht hin – für eine bedarfsgerechte Finanzierung der Kinder- und Jugendhilfe, der Gleichstellungsarbeit, der Kultur und der sozialen Infrastruktur in Dresden – gerade in Zeiten der Pandemie!

Das Frauenstadtarchiv Dresden gehört zu den wenigen so breit aufgestellten Facharchiven mit genderspezifischen Sammlungsschwerpunkt in Ostdeutschland. Seit 17 Jahren stehen wir für die Überlieferung von Sachsens Frauen*geschichte. Unsere Archiv- und Bildungsarbeit vermittelt öffentlichkeitswirksam die vielfältige und komplexe Geschichte von Frauen*, die sonst in der öffentlichen/offiziellen Erinnerungskultur und Geschichtsschreibung nicht vorkommen bzw. marginalisiert werden. Authentische Quellen weiblicher* (Emanzipations-) Geschichte sind nicht nur für eine zukunftsgewandte Forschung, sondern auch für die Selbstvergewisserung und Identitätsbildung der Gesellschaft unverzichtbar. Es ist daher dringend notwendig, dieses kulturelle Erbe zu sichern und zugänglich zu halten, auszubauen und angemessen zu finanzieren. Sollten die Mittel für den Bereich der Gleichstellungsarbeit so gekürzt werden, wie der Haushaltsplanentwurf vermuten lässt, dann ergeht es uns wie den Frauenarchiven des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, die kaum mehr als vollständige Sammlungen erhalten sind. Damit würde nicht nur die Arbeit unzähliger Historikerinnen* und Ehrenamtlicher verloren gehen, sondern auch ein unersetzliches Stück Geschichte und Lebenswirklichkeit. Denn Gendergeschichte ist nicht nur ein „Spartenthema“, wie teilweise noch immer angenommen. Sie ist die Geschichte tradierter patriarchaler gesellschaftlicher Machtstrukturen, die Geschichte der Verwehrung von öffentlicher Mitsprache und betrifft uns alle.

Gemeinsam mit Ihnen gehen wir deshalb auf die Straße und übergeben gesammelt unsere Einwände. Mit einem Einwand zeigen die Bürger*innen, an welchen Stellen des Haushalts Änderungen notwendig sind. Diese werden dann im Stadtrat vorgestellt, diskutiert und haben deshalb Einfluss auf die Entscheidung des Stadtrates über den Haushaltsentwurf.

Sie können uns helfen, indem Sie…

Außerdem haben wir hier noch Hinweise und Argumente für das Schreiben Ihrer Einwendung für Sie vorbereitet:
http://www.wahlprüfsteine-gleichstellung-dresden.de/?fbclid=IwAR2qpiUpGbz6boH7T2LX_GMGN1q7wPVxEHDaHrimNoBzNinddxKl4AF1h_s

am: 13.10.20
von: 14 bis 17 Uhr
vor: dem Haupteingang des Dresdner Rathauses (Dr.-Külz-Ring 19)
nur mit: Berücksichtigung der geltenden Abstandregelungen sowie dem Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Rahmen der Kundgebung!!!

Falls Sie Interesse haben, direkt mit den Vertreter*innen der Stadt zu unserer Situation in Kontakt zu treten, haben wir unten eine Liste möglicher Ansprechpartner*innen zusammengestellt. Ihre Einwendungen richten Sie jedoch bitte in jedem Fall an: Landeshauptstadt Dresden, Stadtkämmerei, Postfach 120020 in 01001 Dresden oder per E-Mail an stadtkaemmerei@dresden.de, da diese sonst nicht gewertet werden können.

Eine Initiative von: *sowieso* Frauen für Frauen e.V., FrauenBildungsHaus Dresden e.V., Frauenförderwerk Dresden e.V., Frauen- und Mädchengesundheitszentrum Medea e.V., Gerede – homo, bi und trans e.V., Frauentreff im Ausländerrat Dresden e.V., Kreative Werkstatt Dresden e.V., Frauenzentrum „Guter Rat“ Dresden, Papseiten, Männernetzwerk Dresden e.V., Lebendiger leben e.V. in Kooperation mit: den Kampagnen „Jugendarbeit sichern“ und „Nicht auf unseren Schultern“

Absatz

Zeitzeuginnen* zu patriarchalen Erfahungen gesucht

Stellt Euch vor, Ihr wacht auf und über Nacht ist das Patriarchat verschwunden, allein, Ihr wißt noch nichts davon. Woran merkt Ihr es zuerst?

Das Frauenstadtarchiv Dresden erarbeitet momentan zusammen mit der Theaterpädagogin* und politischen Bildnerin* Elisa Moser ein Strategiespiel namens Patria(r)ciao, um genau dieses Szenario irgendwann Wirklichkeit werden zu lassen. Dafür brauchen wir Eure Unterstützung als Expertinnen* des sächsis[tis]chen Alltags! Teilt mit uns Eure Erfahrungen, Ideen und Kreativität! Wir haben zu diesem Zweck einen biographischen Fragebogen entwickelt, den Ihr hoffentlich zahlreich bis zum 30.06.2020 ausfüllt und an uns zurück sendet:

https://www.dresdner-frauenstadtarchiv.de/wp-content/uploads/sites/2/2020/05/patriarciao.pdf

Unter allen Einsendungen werden wir drei Spiele verlosen. Die Gewinnerinnen* werden im November im Rahmen des 30. Jubiläums des FrauenBildungsHauses Dresden e.V. bekannt gegeben bzw. auch noch mal persönlich von uns informiert.

Also haut in die Tasten oder greift zum Stift! Wir freuen uns auf eure Einsendungen! Und teilt gern unseren Aufruf, wenn ihr mögt!

Das Strategiespiel Patria(r)ciao wird in einer limitierten Auflage pünktlich zur Vorweihnachtszeit erscheinen und kann gern bei uns gegen eine Spende erworben werden. Wenn ihr ein Spiel vorbestellen wollt, schreibt uns gern an: frauenstadtarchiv@frauenbildungshaus-dresden.de.

Noch nicht genug? Beteiligt euch auch an dem titelgebenden Aufruf der e*vibes: https://evibes.org/2020/05/08/patriarcaio-ciao-ciao/

Hier soll nur Platz Bleiben

Aufruf zur Einwerbung von Archivbeständen zu migrantisch-weiblichen* Perspektiven in Dresden/Sachsen

Wir vom Frauenstadtarchiv Dresden (FSA) suchen Frauen* mit Migrationserfahrungen, die in Dresden/Sachsen leben. Das Ziel unseres Projektes ist, die Erfahrungen und Geschichten von Migrantinnen* in Dresden und Sachsen sichtbarer zu machen. Wir wollen zeigen, dass Migrantinnen* schon lange Teil der sächsischen Gesellschaft sind und diese gestalten.

Leider sind auch in unserem Archiv diese Frauen* noch nicht so sichtbar, wie sie es sollten. Deshalb suchen wir mit eurer Hilfe Dokumente, die das Leben von Migrantinnen* in Dresden wiederspiegeln. Könnt ihr euch vielleicht vorstellen, Tagebücher, Briefe, Fotos und andere auch persönlichen Unterlagen, von euch oder euren Familien mit uns zu teilen, damit wir eure Geschichte(n) teilen können?

Wenn du Interesse oder noch Fragen hast, dann melde dich doch einfach bei uns.

Kontakt:
Neko Panteleeva (Projektleitung) – panteleeva@frauenstadtarchiv.de
Melanie Pissner (Projektmitarbeiterin) – pissner@frauenstadtarchiv.de

Tel: 0351-31388390 (i.d.R. Mo – Do 10 – 15 Uhr) (zur Zeit aufgrund der Corona-Schließzeit nicht besetzt)

dieser platz soll leer sein

Frauen* mit Migrationserfahrungen für Interviews und Stadtführung gesucht

WEIBLICH-MIGRANTISCHE ERFAHRUNGEN UND GESCHICHTE IN DRESDEN/SACHSEN

Wir vom Frauenstadtarchiv Dresden (FSA) suchen Frauen* mit Migrationserfahrungen, die in Dresden/Sachsen leben. Das Ziel unseres Projektes ist, die Erfahrungen und Geschichten von Migrantinnen* in Dresden und Sachsen sichtbarer zu machen. Wir wollen zeigen, dass Migrantinnen* schon lange Teil der sächsischen Gesellschaft sind und diese gestalten.

So kannst du mitmachen:

Interview
Wir möchten ein kurzes Interview (ca. 20 min) mit dir führen. Wir wollen uns zuerst zu einem Vorgespräch treffen. In dem Vorgespräch wollen wir uns kennenlernen und gemeinsam überlegen, über welche Themen wir sprechen können. In einem zweiten Treffen führen wir das Interview und nehmen es auf (Tonaufnahme). Das Interview wollen wir im April/Mai 2020 durchführen, gerne auch schon früher.

Stadtführung
Wir wollen gemeinsam mit dir und anderen Migrantinnen* eine Stadtführung durch Dresden organisieren. Im Mittelpunkt sollen eure Geschichten stehen. Die Stadtführung soll an Orte führen, die ihr mit bestimmten Erfahrungen verbindet oder die wichtig in eurem Alltag sind. Bisher ist geplant diese einmal im September/Oktober durchzuführen.

Hast du Lust deine Alltagserfahrungen mit uns zu teilen? Kannst du dir vorstellen dich interviewen zu lassen oder/und eine Stadtführung mit zu organisieren? Hast du noch Fragen? Melde dich bei uns! Wir freuen uns dich kennenzulernen und mit dir zusammenzuarbeiten.

Kontakt:
Email:     pissner@frauenstadtarchiv.de
                panteleeva@frauenstadtarchiv.de
Telefon: 0351 31388390 (.d.R. Mo – Do 10 – 15 Uhr) (zur Zeit aufgrund der Corona-Schließzeit nicht besetzt)

Anmerkung zur Corona-Situation:
Die Vorgespräche zu den Interviews führen wir vorerst über Telefon oder Videochat. Wie und wann wir die Interviews und die Stadtführung durchführen, klärt sich hoffentlich in den nächsten Tagen und Wochen.