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Willkommen im Frauenstadtarchiv Dresden

Das Frauenstadtarchiv Dresden (FSA) arbeitet innerhalb des FrauenBildungsHaus Dresden e.V. als eigenständiges Projekt mit den Arbeitsschwerpunkten Frauengeschichts- und Geschlechterforschung.

Ausführliche Informationen über das FSA und seine Arbeit finden Sie hier.


Aktuelle Veranstaltungen

“Wende 2.0” oder zurück in die Zukunft
Installative Performance der AG Performance

08.03.2019 | 14 – 17 Uhr | Postplatz Dresden | im Rahmen des F*Streiks Dresden

„Wende 2.0“ oder zurück in die Zukunft ist eine performative Installation, welche die antifeministischen Konsequenzen eines politischen und kulturellen Rechtsrucks thematisiert und die Rezipierenden einlädt, sich zu diesen zu positionieren. Hierfür wird ein dystopisches Zukunftsszenario behauptet, in dem sich die aktuellen Tendenzen eins antifeministischen Rollbacks durch das weitere Erstarken rechtspopulistischer Kräfte bzw. die Rufe nach einer „Wende 2.0“ in Stadt und Land durchgesetzt haben. Die Installation markiert den Warte- bzw. Reisebereich eines fingierten Reiseunternehmens „Wende 2.0“, welches Zeitreisen in diese mögliche Zukunft anbietet. Zwei Performerinnen* verteilen als Zeitreisebegleiterinnen* Broschüren, die über das aktuelle Angebot informieren. Gleichzeitig werden via Audioloop werbeblogartig verschiedene Stationen des Zeitreisesortiments vorgestellt und mittels fiktiver Zeitzeug*innenberichte beleuchtet. Nach jedem Blog werden die Rezipient*innen vor die Wahl gestellt, das dargestellte Szenario zu „bereisen“ und es sich im Zeitreisebereich für die Dauer der Reise bequem zu machen.

Die Installation ist entstanden in Zusammenarbeit des Frauenstadtarchivs Dresden mit dem F*Streik Netzwerk Dresden und wird erstmals im Rahmen des F*Streiks Dresden am 08. März 2019.

Vom 08. – 10. März 2019 werden jeweils von 10 – 18 Uhr Teile der Installation als Dokumentation im Rahmen der Ausstellung Fe*male Intervention im Senatssaal der HfBK Dresden, Brühlsche Terrasse 01, 01067 Dresden gezeigt.
„Zu sagen, was ist, bleibt die revolutionärste Tat“ – Fragen zum politischen Streit an Rosa Luxemburg

05.03.2019 | 19 Uhr – 21 Uhr | im FrauenBildungsHaus Dresden

Streit oder Alternativlosigkeit? Diskussion oder lieber Schweigen? Was mit einer Gesellschaft passiert, in der nicht mehr konstruktiv gestritten wird, verrät u.a. ein Blick auf verhärtete Fronten, die Wahlbeteiligung und ihre Ergebnisse und den Anstieg politisch motivierter Gewalttaten. Streiten erscheint zunehmend unmöglich, wenn jede Diskussion zu eskalieren droht.

2019 jährt sich Rosa Luxemburgs Todestag zum 100. Mal – ein guter Grund, die Biografie der marxistischen Politikerin und Aktivistin auf ihren Umgang mit Konflikten zu beleuchten. Was waren zentrale Streitthemen ihres politischen Schaffens und welche Formen der Aus-einandersetzung wählte sie? Wie wurden Konflikte damals verhandelt, welche politischen Allianzen und welche Spaltungen gab es?

Neben kurzen Inputs zu Rosa Luxemburgs politischem Werdegang kommen vor allem Praktiker*innen aus den Bereichen Parteienpolitik, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft zu Wort. Gemeinsam wollen wir diskutieren, welche Bedeutung die schon vor über 100 Jahren von Rosa Luxemburg ausgetragenen Konflikte politisch heute immer noch haben. Warum sind sie nach wie vor wichtig zu verhandeln und wie könnte eine politische Streitkultur der Zukunft aussehen? Fragen über Streit über Fragen.

Mit: Sarah Buddeberg (MdL), Karin Luttmann (Genderkompetenzzentrum Sachsen), Irena Rudolph-Kokot (Ver.di, DGB, Leipzig nimmt Platz), Dr.in Anja Osiander (Hufewiesen Trachau)

Moderation: Susanne Salzmann (Frauenstadtarchiv Dresden)

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen.

Aktuelles

Kampagnenstart von “LADIES*, ES IST ZEIT!”
#ladiesesistzeit

Kennst Du das? Du hast ein Bedürfnis nach Information, nach Beratung, nach Unterstützungsnetzwerken in schwierigen Lebenssituationen? Du möchtest dich weiterbilden, mit Menschen in Kontakt kommen, die ähnliche Interessen haben wie Du? Du wünschst dir einen Ort, an dem Du über Themen, die Dir wichtig sind, diskutieren kannst, an dem Du ernst genommen, akzeptiert wirst? Du willst dich ausprobieren, dich vernetzen und aktiv sein?

In Dresden gibt es viele Orte, die Dir das bislang ermöglichen: zahlreiche, ganz unterschiedliche Projekte, die sich speziell für Frauen* und Mädchen*, aber auch für Männer* und Menschen jenseits dieser Kategorien einsetzen. Es sind Orte, die Menschen zusammenbringen, die Halt und Orientierung geben, die Mut machen, an denen Du Du sein kannst.

Wir stärken…

… Frauen* in ihrer Gesundheit, politischen Teilhabe und Mitbestimmung, ihrer Rolle als (Allein-)Erziehende, in Erwerbslosigkeit, ihrem künstlerischen Schaffen, in ihrer Selbstbehauptung und persönlichen Entwicklung, in ihrem Wunsch nach Bildung und ihrem Kampf gegen Sexismus und Abwertung;
… Frauen*, Kinder und Männer* auf ihrem Weg aus gewaltvollen Beziehungen und bieten sichere Orte;
… geflüchtete Frauen* und Migrantinnen* in ihrem Zugang zu Bildung, Kontakten und Unterstützung;
… Mädchen* in ihrer Entwicklung zu freien, selbstbestimmten und selbstbewussten Menschen;
… Menschen, die anders lieben, als es von ihnen erwartet wird;
… Männer*, die unter dem gesellschaftlichen Druck, immer stark sein zu müssen, leiden;
… Väter*, die auf der Suche nach einer guten Beziehung zu ihren Kindern sind;
… Menschen, die sich weder als Frau* noch Mann* verstehen;
… diejenigen, die allzu oft mit ihren Stimmen kein Gehör finden.

Was Du vielleicht nicht weißt: All diese Orte und Angebote existieren auf der Grundlage öffentlicher Fördermittel, vor allem von Kommune und Land. Diese Gelder sind wichtig, weil unsere Angebote in aller Regel kostenlos oder sehr günstig sind, damit alle Menschen – unabhängig von ihrem Einkommen – sie nutzen können. Das macht uns jedoch abhängig vom politischen Willen, denn der Dresdner Stadtrat und der Sächsische Landtag entscheiden über die Höhe der bereitgestellten Fördermittel.

Konservative und Rechtspopulist*innen stehen unseren Anliegen der Stärkung von Frauen*, Mädchen*, Geflüchteten und Migrantinnen* entschieden entgegen. Eine Mehrheit dieser Parteien und Positionen in den Parlamenten wird bedeuten, dass unsere Orte in Dresden und Sachsen keine Zukunft haben.

Du hast es am 26. Mai bei den Kommunalwahlen und am 1. September bei den Landtagswahlen in der Hand!

Denn: Deine Wahlentscheidung hat ganz konkrete Auswirkungen auf die Existenz unserer Orte und ihrer Angebote, die Du vielleicht schon einmal dringend gebraucht hast, oder die Du regelmäßig und gerne nutzt. Hilf uns dabei, sie zu erhalten! Mit Dir im Rücken lassen wir uns nicht entmutigen, nicht vertreiben. Unsere Arbeit ist vielfältig, solidarisch und fundamental wichtig für eine gerechtere Gesellschaft.

Ladies*, nutzt eure Stimme: Es ist Zeit!

#ladiesesistzeit – mach mit! Nutze und teile den Hashtag für
… Infos
… Veranstaltungen und Angebote
… Vernetzung
… Deine Solidarität!

Eine Initiative von

D.I.K. Interventions- und Koordinierungsstelle zur Bekämpfung häuslicher Gewalt/Stalking des Frauenschutzhaus Dresden e.V.
Fach- und Koordinierungsstelle für die Arbeit mit Mädchen* und jungen Frauen* Dresden in Trägerkooperation des Verbunds Sozialpädagogischer Projekte e.V. und des *sowieso* Frauen für Frauen e.V.
FrauenBildungsHaus Dresden e.V.
Frauenförderwerk Dresden e.V.
Frauen- und Mädchengesundheitszentrum Medea e.V.
Gerede – homo, bi und trans e.V.
Kreative Werkstatt Dresden e.V.

Mit Unterstützung von

PiaBarkow, Stadträtin* (DIE LINKE)
Ulrike Caspary, Stadträtin* (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Dana Frohwieser, Stadträtin*, Fraktionsvorsitzende und gleichstellungspolitische Sprecherin* (SPD)


Thematischer Arbeitsschwerpunkt des FSA 2017: “Frauen und Religion in der Geschichte Sachsen”

Thematischer Arbeitsschwerpunkt des FSA 2018/19: “Frauen in der Politik”